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Vorträge

Auf dieser Seite finden Sie die die Zusammenfassungen der Vorträge unserer Referenten des FokusTages IntranetMacher.

Blogs in der internen Kommunikation: Die Diskussion ist eröffnet
Veit Mathauer, Sympra GmbH

Die interne Kommunikation hat einen hohen Stellenwert in Unternehmen und Institutionen: Idealerweise sorgt sie für die Transparenz strategischer Entscheidungen, schafft Orientierung und Know-how-Transfer und bezieht die Mitarbeiter im Dialog mit ein. Deswegen ist bei der Auswahl der Instrumente wichtig, dass sie den Bedarf nach rascher Information, ehrlichem Austausch und Wissensweitergabe gleichermaßen bedienen. Interne Blogs haben das Potenzial, diesen Anforderungen eine Plattform zu bieten. Noch dazu sind Informationsfluss und Meinungsaustausch quasi in Echtzeit möglich. Gerade in Umbruchzeiten, wo sich die Ereignisse auch schon mal überschlagen oder es auf die chronologische Betrachtung im Zusammenhang ankommt, ist das von großem Nutzen. Besonders interessant sind CEO-Blogs, in denen der Vorstand oder der Geschäftsführer persönlich bloggt und sich den Kommentaren der Mitarbeiter stellt.  
Der Vortrag beschreibt die Kennzeichen eines Blogs im Einsatz für die interne Kommunikation, zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie die Plattformen genutzt werden, und versucht, Erfolgskriterien für die Blogkommunikation zu definieren. 

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Intranet-Projekte im Spannungsfeld zwischen IT und Interner Kommunikation
Thomas Renken, HLP Informationsmanagement GmbH

IT und die Fachabteilungen Interne Kommunikation, Marketing und Unternehmenskommunikation sprechen oft eine vollständig andere „Sprache“. Gerade bei Projekten zur Einführung eines Intranets oder Mitarbeiterportals wirkt sich dies als „Spannungsfeld“ negativ bis zum Scheitern auf das Projekt aus.

 

Im Rahmen des Vortrags sollen die verschiedenen Aspekte dieses Spannungsfeldes betrachtet und konkrete Lösungsansätze in Form von Best Practices für erfolgreiche Portalprojekte gegeben werden. Dabei stehen insbesondere das Anforderungs- und Erwartungsmanagement, die Projektkommunikation/-organisation und das Change Management im Mittelpunkt. Es sollen aber auch Tipps gegeben werden, wie die Zusammenarbeit in Projekten harmonischer und zielorientierter erfolgen kann.

Der Vortrag wird dabei insbesondere anhand einer Projektvorgehensweise die jeweiligen Herausforderungen in den einzelnen Phasen einer Einführung bis zum Betrieb aufzeigen:


1. Was ist bei einem Projektantrag zu beachten? Wie sollte das Projektteam optimal zusammengestellt sein?

2. Wie erfolgt ein optimales Anforderungs- und Erwartungsmanagement?

3. Was sind die zentralen Fragestellungen, die im Vorfeld der Realisierung geklärt werden sollten?
4. Wie steuere ich die Umsetzung und wie bereite ich frühzeitig die Redakteure darauf vor?
5. Wie motiviere und schule ich die Intranet-Redakteure? Wie sorge ich für Inhalte hoher Qualität?
6. Was sind die Anforderungen an die Projektkommunikation? Wie bereite ich mich auf den Betrieb vor?

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Intranetfunktionen als Apps - Auswirkungen der App-Metapher für Konzeption, Umsetzung und Betreuung von Intranets
Prof. Dr. Matthias Finck, NORDAKADEMIE
Die App-Metapher hat durch ihre konsequente Umsetzung auf mobilen Endgeräten in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie steht für die Kapselung von Funktionen einer Aktivität in einer für sich stehenden Anwendung. Übertragen auf die Gestaltung von Intranet-Lösungen bedeutet das die Abkehr von der Idee großer homogener Intranetportale hin zu einer anwendungsfallgetriebenen Entwicklung kleiner Apps in einem gemeinsamen Kontext. Durch die Orientierung auf diese Metapher lässt sich eine neue Flexibilität in der technischen Gestaltung gewinnen, weil die einzelnen Anwendungen sich zwar zu einem homogenen Gesamtbild fügen müssen, jede für sich aber eine eigene Systemlösung darstellen kann. Funktionen werden leichter austauschbar, Systemarchitekturen modularer. 

In dem Vortrag werden die Auswirkungen dieser App-orientierten Perspektive auf Intranetsysteme sowohl auf technisch/gestalterischer als vor allem auch auf redaktioneller Ebene verdeutlicht. Was bedeutet es für Schulung und Betreuung, wenn ein Intranet nicht mehr aus einem homogenen, sondern einer Reihe verschiedener Redaktionssysteme besteht?
Verdeutlicht wird die Umsetzung der App-Metapher an Beispielen aus Intranetlösungen im Krankenhaussektor.
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Sofortmaßnahmen zur Verbesserungen von Intranets
Heike Häfele, aexea GmbH

Die inhaltliche Arbeit im Intranet läuft meistens irgendwie „nebenher“, aber die Inhalte müssen trotzdem verbindlich sein – wie soll das gehen? Häufige Probleme, die entstehen: Keine ausreichende Auffindbarkeit, Gültigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit der Informationen. An Intranet-Inhalte werden gleiche Anforderungen gestellt, wie es bei anderen Veröffentlichungen auch der Fall ist. Redaktionelle Aufgaben und Rollen im Unternehmen müssen etabliert und gesteuert werden – ein längerfristiges Projekt. Aber Sie können auch gleich morgen starten. Mit einzelnen Maßnahmen können Sie schnell etwas verändern, ohne von der IT oder Bürokratie aufgehalten zu werden. 

Lernen Sie, was eigentlich gute Inhalte im Intranet sind und welche Aufgaben eine Intranet-Redaktion demnach hat. Der Vortrag zeigt Ihnen, was Sie dabei gleich anpacken können und damit große Wirkung erzielen, anstatt ihre Zeit in aufwändige Konzepte zu investieren. Welche Möglichkeiten haben Sie als Redakteur oder als Intranetmanager? Von der SEO-Offensive im Intranet bis hin zu kleinen Business-Cases, die Ihnen weitere Türen öffnen, bringe ich Beispiele aus der Praxis mit. 

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Nach dem Enterprise-2.0-Irrtum: Intranets neu gestalten
Frank Wolf, T-Systems Multimedia Solutions

Die glückliche Idee, Wikis und Blogs auch innerhalb von Unternehmen als Intranet einzusetzen, wurde seinerzeit begleitet von einer zweiten Idee, die aus heutiger Sicht nicht so glücklich war. Weil die neuen Tools aus dem Web durch ihre Einfachheit und Offenheit so wenige Vorgaben machen, sollten Nutzer selbst herausfinden und entscheiden, wie die Nutzung im Unternehmen genau aussehen sollte. Viele neue Social Intranets lassen deshalb nun vor allem zwei Gruppen ratlos zurück: die Interne Kommunikation, die ihre Botschaften nun weniger steuern und priorisieren kann, und zum anderen die Nicht-Wissensarbeiter, die nur wenig Zeit für das Intranet haben und von der Informations- und Funktionsfülle oft schlicht überfordert sind.

Lernziele des Vortrags:

  • Buzzwords erden: Enterprise 2.0, Communities, Activity Stream, ...
  • Zielgruppen verstehen: die 2x2-Matrix
  • Prioritäten setzen: planbare und nutzenrelevante Anwendungsfälle für Intranets
  • Moderne Kommunikation neu gestalten: smart, mobil und interaktiv
  • Wirksam und pragmatisch umsetzen: Einblick in die wichtigsten Technologieszenarien
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