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Stadt

Wiesbaden ist eine Stadt mit ausgesprochen hoher Lebensqualität. Neben der günstigen Lage im wirtschaftlich starken Rhein-Main-Gebiet bieten Parks, Cafés und Bistros Möglichkeiten zur Entspannung. Bei den Parkanlagen sind vor allem der Biebricher Schlosspark, der Kurpark in der Innenstadt sowie der Stadtpark hervorzuheben.

 

Schloss Biebrich (Barockbau) 1700-1750 direkt am Rheinufer erbaut. War Residenz der Fürsten und späteren Herzöge von Nassau.

 

Rathaus (dt. Renaissance) 1887 erbaut - 1951 wurde die prächtige, im Krieg zerstörte Fassade ersetzt. Heute Sitz der Wiesbadener Stadtverwaltung.

Geschichte

Wiesbaden war bereits zur Zeit der Römer bekannt. Erste Siedlungsnachweise gehen ins Jahr 3000 v. Chr zurück. Zu Zeiten der römischen Eroberungen wurden erste Thermen gebaut. Um 370 wurde von den Römer die Heidenmauer rund um die Siedlung erbaut. Ende des 4. Jahrhunderts übernahmen zunächst die Alemannen die Sicherung Wiesbadens als Mainzer Brückenkopf, später besiedelten die Franken das Gebiet. Unter den Merowingern um 830 war zum ersten Mal von einem Ort namens ’Wisbada’ die Rede.

Im Spätmittelalter gehörte Wiesbaden zur Grafschaft Nassau, im 13. Jahrhundert war es zunächst Reichsstadt - bis zur Zerstörung durch den Mainzer Erzbischof 1242. 1547 und 1561 vernichteten Brände fast die gesamte mittelalterliche Bausubstanz und im 30-jährigen Krieg wurde die Stadt weiter zerstört. Ab 1690 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Zu dieser Zeit gab es in Wiesbaden gerade mal 730 Einwohner.

Der Aufschwung Wiesbadens begann im 19. Jahrhundert. Die Stadt entwickelte sich zu einem internationalen Kurort. Wiesbaden wurde Hauptstadt eines Regierungsbezirks und war ein beliebter Wohnsitz für Offiziere im Ruhestand, die ihr teils beträchtliches Vermögen nach Wiesbaden brachten. So gab es bald viele repräsentative Wohnhäuser, Hotelpaläste und Villen. Die rasch wachsende Bevölkerung überschritt 1905 die 100.000-Einwohner-Marke.

 

Im Jahr 1810 wurde das erste, das sogenannte Alte Kurhaus von Christian Zais errichtet. Der Bau bestand aus einem Säulenportikus in klassizistischen Stil. Wiesbaden gewann als Kurstadt im 19. Jahrhundert immer größeres Ansehen:  die Zahl der Kurgäste stieg von 20.000 im Jahr 1840 auf das Zehnfache im Jahr 1910. Die Einwohnerzahl stieg im selben Zeitraum von 10.000 auf 100.000 im Jahr 1906. Ab etwa 1852 trug man stolz den Titel Weltkurstadt.

Im Zweiten Weltkrieg hatte Wiesbaden das Glück, nur vergleichsweise wenig von der Zerstörung betroffen zu sein. So wurde es 1945 Landeshauptstadt von Hessen und Sitz zahlreicher Behörden. Außerdem siedelten sich viele Verlage, Versicherungen und Betriebe der Filmindustrie an. Seitdem erlangte Wiesbaden auch seinen Ruf als Kurstadt zurück und ist bekannt als Kongressstadt und bevorzugter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet. Nicht umsonst zählt Wiesbaden zu Deutschlands schönsten Städten.

Fotos: Wiesbaden Marketing

Weiterführende Informationen

Internetauftritt der Landeshauptstadt Wiesbaden